an jeder tuer hielten wir an...
... und das war auf der strasse nach mendocino. denn man verfaehrt sich so leicht in den wilden waeldern von norcal.
jawohl meine gemahlin und ich haben vor etwas mehr als einem jahr "ja" gesagt, als judge jim fragte. um das zu feierrn haben wir uns ein paar tage verkruemmelt. der teil von norcal, der mir bisher am besten gefaellt ist eben die kueste bei mendocino. zuerst einmal ist es dort ruhig, sehr ruhig. die kueste ist rauh, das wetter launisch und nebenan direkt fette redwoodwaelder. es gibt nicht viel zu tun und alle scheinen nur so rumzuhaengen. in der gegend scheinen mir nur rentner, ex-hippies/kuenstler (der wohl vorhandene unterschied ist meiner ansicht nach sehr fliessend) und reiche wochenendurlauber zu leben, wovon sich letztgenannte eben die schicken haueser am wasser leisten koennen. es gibt so kleine laedchen mit holzblanken im innnern als boden und grossen glasfrontfenstern, die alle in dieser einen langen strasse aufgreiht sind, so dass es bei der einfahrt den typischen westernstadtfeeling-/schon-mal-im-tv-gesehen eindruck bewirkt. man betritt den laden und steht einem baertigem mittvierziger mit vollbart, truckerhat und schuerze gegenueber, der dann in aller seelenruhe den einkauf in einer grossen papiertuete verstaut.

und somit haengen wir also auch rum und moechten uns gerne bei einem netten abend bei kerzenschein in einem netten restaurant verkoestigen lassen. alternativ wie der "etwas andere" kalifornier nun einmal ist, wird in medocino auch ein vegetarisches restaurant angeboten (700 oder so einwohner und eben einen vegetarier). "the raven" ist ein wenig upscale, das haben wir im tripfuehrer schon ausmachen koennen. doch sind wir uns nicht so recht sicher, ob wir mit unsern strandklamotten in die illustre gesellschaft von richtigen wochenend-upscalern stolzieren sollen. wir entscheiden uns schnell dafuer und sind daher nicht wenig ueberrascht als alle anderen restaurantgaeste in ihren abendroben dinner halten. den ober selbst scheint das nicht zu stoeren, so dass man uns gerne den armyparka und die jeansjacke abnimmt. wer an dieser stelle erwartet, die geschichte wird bis zu einem hoehepunkt erzaehlt, dem sei gesagt: es gibt hier jetzt keine pointe! beim verlassen des lokals meinte larissa, dass dies doch wirklich typisch kalifornisch sei: auch wenn man aus dem restaurant nicht unter 100 dollar rauskommt, kann man hier tatsaechlich in shorts essen gehen,
demnaechst versuch ichs mal mit weissen tennisschuhen und sweater in der hose.
p.s.: flickr bilder kommen hoffentlich bald
jawohl meine gemahlin und ich haben vor etwas mehr als einem jahr "ja" gesagt, als judge jim fragte. um das zu feierrn haben wir uns ein paar tage verkruemmelt. der teil von norcal, der mir bisher am besten gefaellt ist eben die kueste bei mendocino. zuerst einmal ist es dort ruhig, sehr ruhig. die kueste ist rauh, das wetter launisch und nebenan direkt fette redwoodwaelder. es gibt nicht viel zu tun und alle scheinen nur so rumzuhaengen. in der gegend scheinen mir nur rentner, ex-hippies/kuenstler (der wohl vorhandene unterschied ist meiner ansicht nach sehr fliessend) und reiche wochenendurlauber zu leben, wovon sich letztgenannte eben die schicken haueser am wasser leisten koennen. es gibt so kleine laedchen mit holzblanken im innnern als boden und grossen glasfrontfenstern, die alle in dieser einen langen strasse aufgreiht sind, so dass es bei der einfahrt den typischen westernstadtfeeling-/schon-mal-im-tv-gesehen eindruck bewirkt. man betritt den laden und steht einem baertigem mittvierziger mit vollbart, truckerhat und schuerze gegenueber, der dann in aller seelenruhe den einkauf in einer grossen papiertuete verstaut.

und somit haengen wir also auch rum und moechten uns gerne bei einem netten abend bei kerzenschein in einem netten restaurant verkoestigen lassen. alternativ wie der "etwas andere" kalifornier nun einmal ist, wird in medocino auch ein vegetarisches restaurant angeboten (700 oder so einwohner und eben einen vegetarier). "the raven" ist ein wenig upscale, das haben wir im tripfuehrer schon ausmachen koennen. doch sind wir uns nicht so recht sicher, ob wir mit unsern strandklamotten in die illustre gesellschaft von richtigen wochenend-upscalern stolzieren sollen. wir entscheiden uns schnell dafuer und sind daher nicht wenig ueberrascht als alle anderen restaurantgaeste in ihren abendroben dinner halten. den ober selbst scheint das nicht zu stoeren, so dass man uns gerne den armyparka und die jeansjacke abnimmt. wer an dieser stelle erwartet, die geschichte wird bis zu einem hoehepunkt erzaehlt, dem sei gesagt: es gibt hier jetzt keine pointe! beim verlassen des lokals meinte larissa, dass dies doch wirklich typisch kalifornisch sei: auch wenn man aus dem restaurant nicht unter 100 dollar rauskommt, kann man hier tatsaechlich in shorts essen gehen,
demnaechst versuch ichs mal mit weissen tennisschuhen und sweater in der hose.
p.s.: flickr bilder kommen hoffentlich bald
matzi - 27. Sep, 20:13